Beiträge

Aufbruchkontrolle im Zuge des Breitbandausbaus

Zahlreiche Aktivitäten der Breitbandversorger führen nicht selten zu einem frühzeitigen Verschleiß der verkehrlichen Infrastruktur. Straßenaufbrüche zerstören in der Regel die Homogenität des gesamten Aufbaus einer Fahrbahnbefestigung und stellen somit erhebliche Angriffsflächen für spätere Folgeschäden dar. Ein Aufruchmanagement ist unabdingbar.

Selbst bei fachmännischer Ausführung von Aufbrucharbeiten in offener Bauweise ergibt sich ein erhöhtes Risiko von möglichen Folgeschäden, da das ursprüngliche „Gesamtbauwerk Straße“ durchtrennt wurde. Erschwerend kommt hinzu, dass viele der Aufgrabungsbereiche – nicht selten aus Kostendruck – nicht nach gültigen technischen Regeln und Empfehlungen hergestellt werden und so für zusätzliche Qualitätsverluste sorgen.

Insbesondere bei der Verlegung von breitbandigen Versorgungsleitungsnetzen ist eine entsprechende Sensibilität angeraten.

Der Aspekt der Substanzerhaltung der verkehrlichen Infrastruktur sollte hierbei jedoch keinesfalls ausgeblendet oder gering geschätzt werden. Ansprüche an Werterhalt des Straßenkörpers sollten nicht um jeden Preis den Interessen von Telekommunikationsleitungen untergeordnet werden. Die mit Aufbrüchen einhergehenden Wertminderungen und Einschränkungen dürfen nicht zu Lasten der Anlieger oder der Allgemeinheit gehen.

Ein professionelles kommunales Management zur Genehmigung, Durchführung und Überwachung von Aufbrucharbeiten im Straßenraum ist unabdingbar und rechnet sich (Aufbruchmanagement).

In jedem Einzelfall ist eine stringente Überwachung und Kontrolle der Arbeitsabläufe sowie der Ergebnisse unerlässlich.

 

Wir als Ge-Komm GmbH  I  Gesellschaft für kommunale Infrastruktur unterstützen bereits zahlreiche Städte und Gemeinden bei der Begleitung der baulichen Aktivitäten durch fachmännische Kontrolle und Überwachung.

Sprechen Sie uns gern an, wenn auch bei Ihnen eine entsprechende Unterstützung sinnvoll ist. Wir verfügen über das fachliche know-how und die entsprechenden Ressourcen.

 

Artikel im STÄDTE- UND GEMEINDERART NRW…

Verkehrspolitisches Seminar des StGB NRW am 09. Juni 2016 in Düsseldorf zum Thema Breitband

print_logoInsbesondere die Verfügbarkeit von schnellen Internetverbindungen gemäß Stand der Technik ist heute unabdingbar. Ist diese Schlüsselinfrastruktur nicht oder nur unzureichend vorhanden, bedeutet dies einen nicht zu kompensierenden Standortnachteil. Die lokale Wirtschaft wird dadurch vor immense Probleme gestellt. Zudem bestehen unakzektable Beeinträchtigungen für das Privatleben der Bürgerinnen und Bürger, wenn das Surfen im Netz vor allem aus Wartezeit besteht.

Für den Ausbau breitbandiger Telekommunikationsnetze besteht auch in Teilen von NRW ein erheblicher Investitionsbedarf. Dies gilt sowohl im Hinblick auf die Schließung von Versorgungslücken in dünn besiedelten Regionen als auch für die Realisierung hochleistungsfähiger Anschlussnetze auf Glasfaserbasis.

Mit dem verkehrspolitischen Seminar „Breitband“ am 09. Juni 2016 nahm sich der StGB NRW dieser hochkomplexen Thematik an. Erfahrene und fachlich kompetente Experten zeigten umfassende Lösungsansätze auf. Hierbei wurden sowohl finanzielle, rechtliche als auch technische Fragestellungen umfassend erörtert.

Foto: Veranstalter und einige der Referenten

Foto: Veranstalter und Referenten des verkehrspolitischen StGB NRW-Seminars

Als Gesellschaft für kommunale Infrastruktur unterstützen wir den Breitbandausbau uneingeschränkt und in vollem Umfang. Gern sind wir der Einladung des Städte- und Gemeindebundes Nordrhein-Westfalen gefolgt und haben im Hause der NRW.BANK in der Landeshauptstadt Düsseldorf über die technisch relevanten Aspekte bei der Verlegung von Breitbandkabelnetzen im öffentlichen Verkehrsraum berichtet. Insbesondere die Überwachung der Qualität bei der Verlegung ist wichtig, um Spätfolgen und Substanzverluste durch unfachmännische Verlegungstechniken zu vermeiden.

zur Veranstaltung des StGB NRW am 09. Juni 2016 gelangen Sie hier…

Programm Breitbandinfrastruktur NRW  I  Ge-Komm GmbH

StGB NRW Städte- und Gemeinderat November 2016

ADAC – Verkehrsforum 2015 in Düsseldorf

Bernd Mende Ge-Komm GmbH Melle ADAC Verkehrsforum

Von links: Mario Korte-Straßen NRW, Bernd Mende-Ge-Komm GmbH, Jürgen Berlitz-ADAC, Michael Groschek-Minister für Bauen, Verkehr und Stadtentwicklung des Landes Nordrhein-Westfalen, Peter Meyer-ADAC, Albert Löhr-ADAC, Jörg Rösler STRABAG AG, Thomas Weil-Stadt Köln

Foto: ADAC

In Nordrhein-Westfalen wurden im vergangenen Jahr laut ADAC rund 154.000 Staumeldungen registriert. Damit steht NRW an der Spitze der ADAC Staubilanz. Etwa ein Drittel der Staus auf Autobahnen ist baustellenbedingt.
Das Problem ist jedoch nicht nur auf Autobahnen beschränkt.

Im kommunalen Bereich müssen in den kommenden Jahren ebenfalls zahlreiche Brücken, Tunnel und Straßen erneuert werden.

Alleine durch Baustellenstaus entsteht der Volkswirtschaft ein jährlicher Schaden in Milliardenhöhe. Es gilt, den Bauablauf zu optimieren, um unnötige Staus zu verhindern. Dazu sind Arbeitsabläufe besser zu koordinieren und zu takten. Auf Landes und Kommunalebene wurden mit der Ernennung von Baustellen-Managern bereits erste Schritte zur Verbesserung des Baustellenmanagements unternommen. Deren Aufgabe ist es, Baumaßnahmen bereits im Vorfeld zu koordinieren und in der Bauphase die Baustellen zu überwachen. Auch die Information der Bürger darf im Planungsprozess nicht zu kurz kommen. Rechtzeitige und umfassende Informationen über Art und Dauer einer Baumaßnahme führen zu mehr Verständnis bei den Verkehrsteilnehmern. Denn oftmals stellt sich bei Baustellen die Frage: „Warum arbeitet hier niemand?“

Mit dem Verkehrsforum 2015 in Düsseldorf nahm sich der ADAC dieser Fragestellung an. Es wurden neben einer ausführlichen Analyse zahlreiche Möglichkeiten des Baustellenmanagements aufgezeigt und diskutiert.

 

Gern sind wir der Einladung des ADAC gefolgt und haben im Rahmen des Verkehrsforums 2015 in Düsseldorf Hinweise zum Management von Aufbrucharbeiten im kommunalen Straßenraum gegeben.

ADAC Verkehrsforum 2015 -Flyer

ADAC Verkehrsforum 2015

ADAC Verkehrsforum Podiumsdiskussion Mende

Bernd Mende Ge-Komm GmbH (Mitte) während der Podiumsdiskussion

ADAC Verkehrsforum Mende

Vortrag von Bernd Mende Ge-Komm GmbH I Gesellschaft für kommunale Infrastruktur im Rahmen des ADAC-Verkehrsforums 2015 in Düsseldorf NRW

ADAC Verkehrsforum Groscheck

NRW Verkehrsminister Michael Groschek

 

Fotos: ADAC